Osteopathie

In der Osteopathie betrachtet man vor allem die Funktionsfähigkeit und Interaktion zwischen Organen, Gelenken, Bändern, Muskeln und Knochen sowie der Psyche des Menschen.

Ist die Beweglichkeit und Funktion dieser Strukturen eingeschränkt, kann es zu Beschwerden im Bewegungsapparat kommen. Dabei kann die Ursache der Beschwerde auch fernab des eigentlichen Schmerzgeschehens liegen.

 

Um diese Zusammenhänge praxisnah zu verdeutlichen, folgend zwei Beispiele:

1) Ein jahrelang zurückliegendes Sprunggelenkstrauma („bin umgeknickt“) kann die Ursache für spätere Beschwerden sein. Die bei der Verletzung entstandene Fehlstellung des Sprunggelenks bleibt ohne Behandlung über Jahre bestehen und führt zu statischen Dysbalancen im Körper. Somit kann es Jahre später zu Knie- oder Rückenschmerzen aufgrund der nicht behandelten Fehlstellung des Sprunggelenks kommen.

2) Nach Operationen oder abgelaufenen Entzündungen im gynäkologischen Bereich kann es zu "Verklebungen" einzelner Strukturen kommen. Die damit verbundenen Bewegungseinschränkungen können weitreichende Folgeerscheinungen haben. Die Jahre zuvor durchgeführte Myomoperation kann damit Schmerzen im Iliosakralgelenk oder auch Knieschmerzen nach sich ziehen.

 

Um Funktionseinschränkungen/Spannungen ausfindig zu machen, werden in meiner Praxis nach eingehender Anamnese manuelle Untersuchungen durchgeführt.

Die anschliessende osteopathische Behandlung hat zum Ziel, dem Körper die Regulationsfähigkeit zurückzugeben, um diese Funktionsstörungen selbst zu korrigieren.

Nach der Behandlung wird durch Nachtesten die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen überprüft.

 

Eine wichtige Therapiemethode in meiner Praxis stellt die AORT („autonome osteopathische Repositionstechnik) dar (eine Weiterentwicklung von Strain/Counterstrain).

Durch die schmerzfreie Positionierung in der Therapie ist die Methode bestens bei Schmerzpatienten geeignet.

 

Folgende Anwendungsgebiete werden in der Praxis osteopathisch behandelt: 

  • akute sowie chronische Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Unfallfolgen
  • Operationsfolgen
  • Beschwerden im gynäkologischen Bereich und deren Auswirkungen (z.B. Blasenentzündungen mit darauffolgenden Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule)
  • Narbenbeschwerden
  • Funktionseinschränkungen/Schmerzen der inneren Organe (Bauchbereich)
  • Begleitung vor, während, nach der Schwangerschaft